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Oxi Day in Kavala

At first, we hesitated to reserve a berth in Kavala. For our boat, it was 81 euros per night without water and electricity, and no shower or toilet. But then the price went down in the off-season. So we were able to visit this great city with its impressive fortress, beautiful old town and lively atmosphere directly by boat. Natasha made up for the poor infrastructure for sailors by taking care of everything for us: mooring, bunkering diesel before winter storage... a wonderful, professional woman working on behalf of the Port Authority. We hope she gets a cut of the hefty mooring fees.

Kavala, the largest city in Eastern Macedonia, used to be a transshipment point for tobacco that came from Turkey, was stored here and then transported on to the Balkans. This was obviously a lucrative business, as evidenced by the villas of the tobacco barons that still stand today. 

The fortress towers directly above the harbour. From the cockpit, we admired it in every light of day and night. Of course, we also climbed up. From the tower, there is a magnificent panoramic view over the city, the harbour, to Thassos and as far as Mount Athos. Another special eye-catcher is the two-storey viaduct, through which water was transported into the city in earlier times.

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And then there was Oxi Day, Greece's national holiday on 28 October. We have experienced it several times in other places, and it is always a big spectacle, even though it has a serious and, for the Greeks, very painful origin (https://du-bist-grieche.de/28-oktober-der-tag-des-nein-in-griechenland-ochi-tag/19366781: speeches, music and a parade. This time we were in Kavala, delighted by the many children and young people in the parade and the women and men in their very different traditional costumes. So many young people and such diversity are visible here. Where can you see that at home? It's also nice to watch the people watching the parade. They gather for this big event, arrange to meet up and then usually find each other thanks to their mobile phones. Parents and grandparents who are proud that their children and grandchildren are taking part in the parade. Sometimes we also get into conversation with someone. And whenever the city's dignitaries pass by and a person raises their right hand (often wearing a white glove), we are reminded of the occasion of this day in 1940. We are so glad that, since we have been travelling in Greece, we have always been welcome everywhere as Germans.

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We have now arrived at our winter mooring for our boat, just west of Kavala in Nea Peramos. It's another new experience to go ashore here.

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Oxi-Day in Kavala

Erst einmal hatten wir gezögert, einen Liegeplatz in Kavala zu reservieren. Für unser Boot 81 Euro pro Nacht ohne Wasser und Strom, keine Dusche und Toilette. Aber dann ging der Preis runter, Nachsaison. So konnten wir diese tolle Stadt mit ihrer eindrucksvollen Festung, ihrer schönen Altstadt und dem quirligen Leben doch direkt mit dem Boot besuchen. Ein Ausgleich für die schlechte Infrastruktur für Segler war Natasha, die sich um alles für uns gekümmert hat: Liegeplatz, Diesel bunkern vor dem Winterlager … eine tolle, professionelle Frau, unterwegs im Auftrag der Port Authority. Wir hoffen, sie bekommt etwas ab von den fetten Liegegebühren.

Kavala, die größte Stadt in Ostmakedonien war früher ein Umschlagplatz für Tabak, der aus der Türkei kam, hier gelagert und dann weiter auf den Balkan transportiert wurde. Damit konnte man offensichtlich gut Geld verdienen. Davon zeugen auch heute noch die Villen der Tabakbarone. 

Die Festung thront direkt über dem Hafen. Vom Cockpit aus haben wir sie bei jedem Tages- und Nachtlicht bewundert. Natürlich sind wir auch hochgestiegen. Vom Turm aus ein grandioser Rundumblick, über die Stadt, den Hafen, nach Thassos und bis zum Berg Athos. Ein besonderer Eyecatcher ist auch das zweistöckige Viadukt, durch das in früheren Zeiten das Wasser in die Stadt transportiert wurde.

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Und dann der Oxi-Day, griechischer Nationalfeiertag am 28. Oktober. Wir haben ihn ja schon mehrfach an anderen Orten erlebt, immer ein großes Spektakel, obwohl er ja einen ernsten, für die Griechen sehr leidvollen Anlass hat https://du-bist-grieche.de/28-oktober-der-tag-des-nein-in-griechenland-ochi-tag/19366781: Ansprache, Musik und eine Parade. Dieses Mal waren wir in Kavala dabei, haben uns über die vielen Kinder und Jugendlichen bei der Parade gefreut und über die Frauen und Männer in ganz unterschiedlichen Trachten. So viele junge Menschen und solch eine Vielfalt wird hier sichtbar. Wo gibt es das bei uns zu Hause zu sehen? Schön auch, die Menschen zu beobachten, die der Parade zuschauen. Die sich zu diesem großen Happening einfinden, verabredet haben und dann dank Handy meist auch finden. Eltern und Großeltern, die stolz darauf sind, dass ihre Kinder und Enkel bei der Parade mitmachen. Manchmal kommt auch mit jemandem ins Gespräch. Und immer, wenn beim Passieren der Honoratioren der Stadt von einer Person die rechte Hand (oft mit weißem Handschuh) nach oben geht, werden wir an den Anlass dieses Tages im Jahr 1940 erinnert. Wir sind so froh, dass wir, seit wir in Griechenland unterwegs sind, als Deutsche immer und überall willkommen waren.

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Nun sind wir inzwischen an unserem Winterplatz für unser Boot angekommen, etwas westlich von Kavala in Nea Peramos. Wieder eine neue Erfahrung, hier an Land zu gehen.

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