
Gestern sind wir mit einem etwas anspruchsvollen Manöver bei Seitenwind und Welle von der Seite in die Box von Manitsas Marine in Nera Peramos gefahren. Spannend war, ob wir so mit unseren zwei Masten in den Travellift passen. Hat geklappt. Vorwärts wäre das nicht gegangen wegen des großen Abstandes zwischen Vorstag und Großmast. Unser Boot ist halt völlig anders von den Maßen her als die Standard-Charterboote. Die Bulgaren, die uns dann mit dem Travellift aus dem Wasser gezogen haben, haben das alles professionell, entspannt, aber mit viel Aufmerksamkeit und Vorsicht hinbekommen. Hilfreich dafür war auch ein Foto von unserem Unterwasserschiff. So konnten sie die Gurte zum Liften gut platzieren, sodass sie nicht auf der Welle lagen und diese dann verbogen hätten. Präzisionsarbeit, auch dann beim Stabilisieren des Bootes an Land.

Nun steckt Aglaya eng eingeparkt zwischen vielen anderen Booten auf dem Boatyard von Manitsas Marine. Wir klettern mit einer langen Leiter an Bord und müssen uns erst wieder daran gewöhnen, dass unser Boot nicht mehr schaukelt, aber dass es bei uns noch „nachschaukelt“. Der Gleichgewichtssinn ist verwirrt. Wir haben es aber geschafft, den Sekt zum Landgang unfallfrei in die Gläser zu gießen. In den nächsten Tagen steht das Einwintern von Aglaya an und dann verabschieden wir sie in die Winterpause und freuen uns auf zu Hause.


