Springe zum Inhalt

Poros – eine Insel zum bleiben …


Wir haben zweimal verlängert - so dass wir eine Woche dort lagen. Die Insel liegt an der äußersten Südostspitze des Peloponnes, vom Festland nur durch einen 500m breiten Kanal getrennt. Einer der sichersten Häfen Griechenlands, heißt es - obwohl es gar kein umschlossener Hafen ist: Man liegt an einer langen 2 km langen Pier, gegenüber das Festland, aber dadurch geschützt. Hier haben wir auch den Medicane abgewettert, der auf den Ionischen Inseln heftig gewütet hatte, der aber hier „nur“ als Starkwind und Wolkenbruch ankam.
Im Hafen ist natürlich immer viel los, auch weil hier die Schnellfähre von Athen ankommt, außerdem viele kleine Taxiboote zwischen dem Festland und der Insel verkehren. Mitten im Hafen ankern auch Segel- und Motorboote.
Direkt an der Pier zieht sich der Ort Poros entlang, eine Taverne an der anderen, innen kleine Gässchen. Und die Stadt ist grandios den Hang entlang hochgebaut, verwinkelte steile Gässchen, Treppen, Durchgänge - hier braucht man kein Autoverbot, hier kommt sowieso kein Auto hoch. Oben ein blauweißer Uhrturm von dem man einen herrlichen Blick auf die Stadt, den Hafen und verschiedene Buchten hat. Ankerbuchten gibt es hier viele, die Love Bay, die Russian Bay (hier hat der russische Zar eine Marinebasis errichtet, von der noch eine Ruine steht) und viele andere.
In einem langen Spaziergang kommt man am Ufer entlang mit vielen Ausblicken auf die Buchten und die umliegenden Inseln zum „Kloster des lebensspendenden Frühlings“, auf einer Anhöhe über der „Monastery Bay“ gelegen, mit dichtem Wald und davor zum Strand hinüber mit vielen Olivenbäumen bewachsen.
Auf halber Höhe zwischen den verwinkelten Gassen und Gängen gibt es auch Restaurants, nicht nur am Hafen. Hier haben wir etwas ganz Ausgefallenes gegessen: Schnecken! Viel kleiner als Weinbergschnecken, etwas würziger im Geschmack , mit einer unglaublichen Sauce aus Tomaten, Knoblauch, Wein, Wacholder und Zimt.
Manchmal hatten wir das Gefühl, wenn wir nicht aufpassen, kommen wir hier überhaupt nicht mehr weg

Kloster des lebensspendenen Frühlings (Zodóchos Pighi)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.