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Im vergangenen Jahr sind wir ausschließlich im Ionischen Meer gesegelt - einem wunderschönen Revier. Viele Bilder von unterwegs erinnern uns daran und machen Lust auf die kommende Segelsaison.

Hier eine Auswahl in drei Videos:
Video 1 (20 min.)
Video 2 (13 min.)
Video 3 (13.min.)

These days we are winterizing our boat and then on November 7th we will winterize ourselves at home in Heidelberg. 

On October 31, the tractor in Vliho pulled us ashore to the boatyard. Great work by the boatyard- team. The boat is stable, but it's still rocking for us. Our sense of balance can't get used to the fact that we're standing on land. The boat is on the water and that's where it rocks. That is the message to our senses. We already know that.

We prepare Aglaya for the winter break - a long to-do list, from packing the sails, cleaning everything below deck and on deck, small repairs, drying the fridge, packing supplies and textiles well, filling the diesel tanks and emptying the water tanks to tying up the winter tarpaulin.

Fortunately, we have warm, dry weather this year, so we can do everything in peace and quiet and enjoy the sun and the beautiful evening atmosphere from time to time. During the day it is still just over 20 degrees, at night it cools down to 13 degrees. In the morning, the boat is soaking wet from the dew. As we drink our coffee, the sun is already drying everything on deck. 

We don't really want to get off the boat. But when Aglaya isn't rocking on the water, we start to look forward to the winter break at home with family, friends, homemade music and everything that life on land has to offer.

In diesen Tagen wintern wir unser Boot ein und dann am 7.11. wintern wir uns zu Hause in Heidelberg ein. 

Am 31. Oktober hat uns der Traktor in Vliho an Land ins Boatyard gezogen. Massarbeit vom Boatyartd-Team. Das Boot steht fest, aber für uns schaukelt es weiterhin. Unser Gleichgewichtssinn kann sich tagelang nicht daran gewöhnen, dass wir an Land stehen. Boot ist auf dem Wasser und da schaukelt es. Das ist die Botschaft an unsere Sinne. Das kennen wir schon.

Wir bereiten Aglaya auf die Winterpause vor - eine lange To-Do-Liste, vom Segel einpacken, alles unter Deck und an Deck sauber machen, kleine Reparaturen, Kühlschrank trocken legen, Vorräte und Textilien gut verpacken, Dieseltanks füllen und Wassertanks leeren bis zum Festzurren der Winterplane.

Zum Glück haben wir dieses Jahr warmes, trockenes Wetter, sodass wir alles in Ruhe machen können und zwischendurch auch immer wieder die Sonne und die schöne Abendstimmung genießen können. Tagsüber ist es immer noch knapp über 20 Grad, nachts kühlt es bis auf 13 Grad ab. Morgens ist das Boot patschnass vom Tau. Wenn wir unseren Kaffee trinken, ist die Sonne schon dabei, alles an Deck zu trocknen. 

Da möchten wir eigentlich gar nicht von Bord. Aber wenn Aglaya nicht auf dem Wasser schaukelt, dann freuen wir uns doch allmählich auf die Winterpause zu Hause mit Familie, Freunden, selbstgemachter Musik und all dem, was uns das Landleben bietet.

Die Charterflotten und Flottillen sind nicht mehr unterwegs und überfüllen Häfen und Ankerbuchten. Die Sonnenschirme und Liegen an den Stränden sind eingepackt. Mehr und mehr Tavernas machen zu. Bei denen, die noch geöffnet haben, gibt es nur noch wenige Gerichte von der meist umfangreichen Speisekarte. Und es gibt kein Fassbier mehr. Es ist Ende Oktober: Saisonende.

Die Beschäftigten in Gastronomie und Tourismus werden einerseits froh sein, dass die stressige Zeit für dieses Jahr vorbei ist. Die jungen Leute, die über diese Zeit in ihren Familienbetrieben mitgeholfen haben, haben im Winter meist noch einen zweiten oder gar dritten Job. Oder sie können sich endlich wieder um ihr Studium kümmern. So erzählte es uns der Sohn eines Tavernenbesitzers, der auch einen Schwimmsteg für Boote hat und einen kleinen Supermarkt betreibt. Eines ist klar: In der Saison muss das Geschäft brummen, damit das eingenommene Geld fürs ganze Jahr reicht. 

Wir haben noch ein paar Tage. Im Hafen der kleinen, wunderschönen Insel Kalamos liegen wir direkt bei den Fischern und genießen die Ruhe, wandern über die Insel und bereiten uns allmählich darauf vor, dass wir am Ende des Monats unser Boot an Land bringen. Dann ist auch für uns Saisonende.