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Kyparissia


Kyparissia liegt am südlichen Ende einer sichelförmigen Bucht, 27 Seemeilen von Katakolon, in der antiken Landschaft Elis.
Es hat einen kleinen idyllischen Hafen mit einer riesigen Mole zum Schutz vor Stürmen, man legt längsseits an, sehr bequem.
Die scheinbar unscheinbarsten Orte offenbaren manchmal ungeahnte Reize, so auch hier. Von See kommend sieht man eine Stadt, die sich einen steilen Berg hochzieht, mit den typischen griechischen meist quadratisch-würfelförmigen Häusern. Im Törnführer steht, es sei eine byzantinische Stadt. Man muss sich die Reize der Stadt hart erarbeiten: geschätzt 300 Höhenmeter bei 32 Grad. Aber dann ist man auf der byzantinischen Festung und hat einen wunderbaren Blick auf die ganze Bucht, den Hafen und die See.
20 Meter unterhalb der Festung, direkt an die Mauer geklebt: eine Art Lounge/ Bar mit gigantischem Blick und gutem Fassbier.
Etwas weiter unterhalb, aber noch hoch über der neuen Stadt und dem Hafen: Eine ganz wunderbare malerische Straßenzeile mit Kirche und vielen Lokalen, Bars und Läden. Die Häuser sind bunt und haben alle ähnliche Giebelformen, ein sehr ausgewogenes und von den Proportionen her angenehmes Straßenbild.
Und weil man sich schon mal die Mühe gemacht hat, hier hochzusteigen, bleibt man dann auch gleich zum Abendessen, das man mit direktem Blick auf den Sonnenuntergang genießen kann.
Und weil das noch nicht alles an Reizen dieses wunderbaren Städtchens ist, beginnt dann so gegen 21.00 Uhr wirklich originale griechische Folkloremusik, komplett unplugged: ein Kontrabassist, ein Gitarrist, ein Bouzoukispieler, dreistimmiger Gesang - wunderschön, eindrucksvoll!
Bliebe noch zu erwähnen, dass es direkt neben dem Hafen schöne Sandstrände mit klarem Wasser und rauschender Brandung gibt - was will man mehr?

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