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Zum Aufwärmen im Winter

Kalt ist es in diesem Winter zu Hause in Deutschland. Das ist schön. Endlich mal wieder Schnee und Eis. Auch in Griechenland ist es zeitweise in manchen Regionen recht kalt. Und es gibt extremes Wetter mit viel Regen, Hochwasser, starkem Wind, Schnee und Temperaturen um die null Grad. "Usually we didnt't have winter in Greece. But since we are in the EU, we have to follow Ursula," kommentiert unser Freund Stavros mit einem Smily. Unsere Aglaya steht an Land in Nea Peramos. Unwetter haben sie bisher verschont. Wir hoffen, es bleibt so bis wir Mitte April wieder an Bord gehen.

Auch wenn wir den Winter mögen, wärmen wir uns ab und zu gerne mal auf und schauen zurück auf die vergangene Saison. Zwei Videos mit vielen Bildern haben wir jetzt dazu gemacht. Schaut mal rein, wenn ihr euch auch einmal ein bisschen aufwärmen wollt.

Video 1: Segeln 2025, Teil 1, Vom Ionischen Meer nach Thessaloniki
Video 2: Segeln 2025, Teil 2, Segeln in Nordostgriechenland

2 Gedanken zu „Zum Aufwärmen im Winter

  1. Martin

    Guten Abend an die Crew der AGLAYA!

    Wir hoffen, dass es Ihnen gut geht und vielleicht denken auch Sie bereits langsam wieder an den Beginn der Saison. Wir, das sind Helena und Martin von der NIRVANA und vielleicht erlauben Sie, dass wir uns vorab kurz vorstellen: NIRVANA ist ein 38ft Monohull und wartet z.Zt. in der Aktio-Marina auf unsere Ankunft per Ende März. Mit Bj. 91 ist sie etwas jünger als Helena aus 64 und Martin aus 69 😉
    Bereits von 2009-2018, seinerzeit noch werktätig, lagen wir mit unserem früheren Schiff in der Aktio. Dann haben wir NIRVANA gekauft, die Ostsee mit Dänemark, Schweden und Polen erkundet und sind 2021 wieder nach Hellas hinunter „getrödelt“. Nun sind wir auf der Suche nach einem Liegeplatz, was der eigentliche Hintergrund dieses Kontaktes zu Ihnen ist. Sie liegen aktuell wohl in der Manitsas Boatyard / Nea Peramos. Das ist auch meine Idee für diese Saison, die allerdings leider in diesem Jahr etwas kürzer ausfällt. Bereits Mitte August steht eine andere (Land)Reise an. Meine erste Recherche per google und im Mittelmeer-Skipper-Forum ergab ein durchaus positives Fazit. Das scheint alles sehr seriös und kompetent. Allerdings fand ich auch einige Bilder, bei denen die Schiffe etwas „geblockt“ erscheinen - i.S. von eingeparkt. Außerdem bin ich nicht sicher, ob es durchweg eine Lagerung im cradle gibt oder die Yachten eher seitlich mit Holzballen gepallt werden. Daher an dieser Stelle meine höfliche Anfrage: Können Sie bereits einen ersten Eindruck teilen? Ansonsten scheint es mit den Ausstattungen der Boatyard allenfalls äußerst spartanisch zu sein, aber das sind wir von Preveza gewohnt, das wäre kein wesentlicher Aspekt. Hinsichtlich Erreichbarkeit und Referenzen ist die Boatyard jedenfalls eine mögliche Alternative, so daß ich über eine kurze Rückmeldung / Information Ihrerseits sehr erfreut wäre. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    In diesem Sinne beste Grüße aus Dortmund/Frankfurt nach Heidelberg.

    Die NIRVANAUTEN
    Martin & Helena

    Antworten
    1. Gisela Wuerfel

      Liebe Nirvanauten,
      schön euch kennenzulernen und von eurem bisherigen SeglerInnen-Leben zu erfahren. Ihr sein dann in diesem Jahr schon einen Monat früher wieder auf eurem Boot. Wir werden ab dem 15. April wieder in Nea Peramos auf unserem Boot sein und dann, wenn wir wieder startklar sind, Richtung Peloponnes aufbrechen.
      Ihr wollt von unseren Erfahrungen zum Boatyard von Manitsas Marine hören: Wir sind dort zum ersten Mal im Winterlager an Land. So haben wir bisher nur Erfahrungen zum Ankommen und Einwintern. Es gibt dort am Boatyard direkt keine Möglichkeit zum Anlegen. Man fährt direkt in die Box zum Travellift. Wir kamen von Kavala und, da wir spät dran waren, konnten wir erst am nächsten Tag aus dem Wasser. So legten wir uns gegenüber in der Bucht an einen ziemlich maroden Ponton. Für eine Nacht war das OK. Man kann aber auch in der Bucht, die recht gut geschützt ist, ankern. Der Launch an Land hat problemlos geklappt. Wir hatten insgesamt einen guten ersten Eindruck. Die meisten Boote stehen tatsächlich auf stabilen Holzpflöcken. Diese sind in die Erde eingegraben. So hatten wir keine Bedenken wegen der Stabilität. Die Boote stehen sehr eng aneinander. Das fanden wir nicht problematisch, so haben wir es auch schon auf anderen Boatyards erlebt. Stavros Manitsas, mit dem man vor der Ankuft am besten per SMS kommuniziert, ist der Chef. Wir haben ihn als sehr kompetent, nett und zuverlässig erlebt. Er hat sich für uns Zeit genommen, als wir angekommen waren und alles das Einwintern Betreffende mit uns sehr gründlich durchgesprochen. Sein Schwiegersohn macht den Motorservice. Er kam zu uns an Bord. Solch eine gründliche Besprechung mit Check hatten wir vorher noch nie erlebt. Seine Arbeit hat er dann erst gemacht, als wir schon auf dem Heimweg waren. Wir werden also sehen, ob alles zu unserer Zufriedenheit erledigt ist, wenn wir Mitte April zurückkommen. Wir sind da aber ganz zuversichtlich.
      Für die letzten Tage, als unser Boot schon an Land stand, haben wir uns ein Apartment genommen. Man soll nicht auf dem Boot an Land übernachten. Zwar gibt es auf dem Boatyard eine Toilette. Die Dusche haben wir uns nicht angetan. „Spartanisch“ ist eher noch positiv ausgedrückt. Aber Stavros wird sicher gerne eine Unterkunft in der Nähe vermitteln. Überhaupt haben wir ihn als sehr hilfsbereit erlebt.
      Das Ortszentrum ist zu Fuß ungefähr 15 Minuten entfernt. Aber es ist schön, am Ufer entlang dorthin zu laufen.
      Es gibt eine Busverbindung von Nea Peramos nach Thessaloniki, häufiger noch zum 15km entfernten Kavala. Im Sommer gibt es wahrscheinlich auch Flüge von Kavala nach Deutschland.
      Obwohl die Bucht, in der das Boatyard liegt, ganz gut geschützt ist, gab es dort in den letzten Wochen ab und zu recht viel Wind und auch sehr viel Regen. Per SMS haben wir dann schon mal bei Stavros nachgefragt, ob alles OK ist. Er hat immer umgehend geantwortet und konnte uns beruhigen.
      Natürlich sind wir gespannt, wie wir unser Boot Mitte April antreffen werden. Wir können euch dann gerne auch von unseren weiteren Erfahrungen berichten. Und vielleicht kreuzen sich ja unsere Kurse, wenn wir auf dem Weg zum Peloponnes sind und ihr unterwegs nach Nordostgriechenland.

      Antworten

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