Springe zum Inhalt

Aglaya autark

Im Süden des Peloponnes ist es uns irgendwann aufgefallen - wir haben ja seit vier Wochen schon keinen Landstrom mehr gehabt! 

Die vielen elektrischen Verbraucher benötigen schon ordentlich Strom - aus der 12 Volt-Batterie. Pumpen für die Fließwasser-Versorgung, Beleuchtung, Navigations-Instrumentenanzeige - und natürlich der Kühlschrank, der größte Stromverbraucher (neben dem Warmwasserboiler, aber den braucht man bei 35 Grad Außentemperatur sowieso nicht). 

Neben der getrennten Starterbatterie gibt es zwei Service-Batterien, die das System bedienen, insgesamt 670 Amperestunden Leistung. Wenn der Motor läuft, lädt er natürlich die Batterien. Und wenn wir im Hafen liegen und Landstrom haben, werden  über das fest installierte computergesteuerte Ladegerät an Bord die Batterien geladen. Wenn nicht, haben wir vier Solarpaneele, die wir hochklappen können, so dass sie optimal zur Sonne ausgerichtet sind. 

Das bedeutet: Wenn wir in der Ankerbucht liegen und tagsüber den Kühlschrank eingeschaltet haben, um abends kühlen Weißwein zu haben,  verliert das System etwa 2 Prozent. Wenn wir dann am nächsten Morgen die Paneele hochklappen - und die Sonne scheint - , dauert es ein bis zwei Stunden, dann sind wir wieder bei 100 Prozent. Solarstrom sollte man nicht unterschätzen!

Deshalb haben wir die vier Wochen ohne Landstrom gar nicht bemerkt - wir sind mal gespannt, wie es jetzt im Herbst mit weniger Sonne wird. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.