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So long, Leonard!

Dass Leonard Cohen eine Zeitlang in Griechenland gelebt hat, wussten wir schon - jetzt wissen wir genau, wo. Eine der schönsten griechischen Inseln ist Hydra im Saronischen Golf. Zwar karg und nicht sehr fruchtbar, aber die Einwohner haben es verstanden, den Massentourismus fernzuhalten. Die Häuser klettern malerisch vom Hafen den Berg hoch, der Hauptort und der Hafen wirken wie ein hohes Amphitheater.

1960 kaufte Leonard Cohen sich ein Haus in Kamini, einem kleinen Dorf neben dem Hauptort, hier lebte er bis 1970. Hier  verliebte er sich in seine Muse, die Norwegerin Marianne. Wahrscheinlich sind hier Welthits wie „Suzanne“, „Stranger Song“ und natürlich „So long, Marianne“ entstanden. Seine Lieblingskneipe in der Stadt war das Douskus, für dessen Wirt er sogar einen eigenen Song schrieb.

Die Insel ist ursprünglich, natürlich gibt es viele Touristen, aber es gibt keine Autos, nur Maulesel zum Transport - und so soll es nach dem Willen der Bewohner auch bleiben. 

Von Porto Heli kommend stecken wir unseren Bug kurz in den kleinen Hafen von Hydra. Meistens soll er sehr voll sein. Als wir kommen, liegen schon zwei Reihen mit ineinander verschachtelten Booten. Da ist beim Ablegen Ankersalat vorprogrammiert. Wir fahren eine Seemeile weiter und ankern in der ruhigen Bucht Mandraki. Von hier aus geht‘s am nächsten Tag auf einem wunderschönen Panoramaweg zum Hauptort und auch zu Leonard Cohens Lieblingsplätzen.

Wir sagen  „So long, Marianne!“ 

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