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Es gibt immer was zu tun an Bord

Nach einer Segelsaison gibt es einiges zu tun, damit das Boot mit allem dran und drin gut gepflegt und gewartet in die Winterpause geht. Die Segel werden gut eingepackt. An Deck werden alle Teile aus Metall gereinigt und poliert. Auch das Holz braucht Pflege. Das Einölen des Teakdecks heben wir uns allerdings für das Frühjahr auf. Der Anker hat wohl ab und zu an Felsen geschabt. So ist seine Spitze rostig und muss abgeschliffen, neu grundiert und gestrichen werden. Schmutz und dunkle Flecken werden vom Rumpf entfernt. Alles wird auf kleine Schäden und die Funktionstüchtigkeit geprüft. Insbesondere der Motor braucht Aufmeksamkeit. Die beiden Dieseltanks sollten fast voll sein und ein Mittel gegen Dieselpest eingefüllt werden. Ölfilter und Öl werden gewechselt, die Keilriemen werden gespannt. Ein kleines Leck im Kühlwassersystem muss abgedichtet werden. John, der Segelmacher, kommt extra von Prevezza um die notwendigen Maße für ein neues Vorsegel aufzunehmen. Und eine größere Waschaktion ist fällig. Zum Glück scheint die Sonne auch in der zweiten Oktoberhälfte oft noch so intensiv, dass alles innerhalb weniger Stunden trocken wird. Es ist ein bißchen so wie ein Großputz daheim. Da sitzt man danach ja auch zufrieden bei einem Glas Wein und freut sich über sein blitzblankes Zuhause. 

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