Springe zum Inhalt

Erstens kommt es anders …

In der Marina von Kalamata festgemacht

…..zweitens, als man denkt…….abends in Finikunda gingen wir dem Dieselgeruch nach, der seit dem Tanken in Pylos immer noch leicht zu spüren war. Der Schock: Auf dem Tank stand etwas Diesel, aber in der Bilge schwappte es richtig. Wie sich später herausstellte, war das Wasser, aber das wussten wir noch nicht. Deshalb haben wir kurzerhand unsere Pläne geändert: Mit Wasser im Boot und Diesel über die Ägäis? Bei heftigen Winden? Nein, das ging nicht. Die nächste Marina (es ging ja auch um einen Winterliegeplatz auf Land) von Finikunda aus ist Kalamata, am Nordende einer Bucht im Messenischen Golf, letztes Jahr lagen wir eine Woche dort. 

Nach 6 Stunden, wieder ohne Wind, wieder mit Motor, machten wir in Kalamata fest. Das Wasser wurde abgepumpt - 120 Liter! Im Marina-Büro checken, ob es einen Winter-Land-Liegeplatz gibt und was der kostet, checken, wie es mit Kran aussieht für einen Zweimaster mit 16 Tonnen - das stellte sich als mittlere Katastrophe heraus. 

Damit das Boot in den Travelift passt (der veraltet und zu klein ist), mussten beide Vorstage (die den Mast nach vorne abspannen und ihm Stabilität geben) abgebaut werden, was in Etappen mehrere Tage in Anspruch nahm, weil die Stage seit Jahren nicht bewegt worden waren. Die Spannschlösser - Bronze auf Edelstahl - waren einfach fest. Mit drei Mann mit schwerem Werkzeug und viel Kraft, auch mit Erhitzen, gingen sie endlich am dritten Tag auf. Nun steht dem Landgang von Aglya nichts mehr im Weg. Nur müssen wir noch einen Schlechtwettertag abwarten, da zu viel Schwell im Hafen ist. Im Warten sind wir ja inzwischen sehr geübt.

2 Gedanken zu „Erstens kommt es anders …

  1. Gaby Meißner

    Ich wünsche euch eine gute Heimreise.Heidelberg wartet schon auf euch und wir freuen uns ,wenn ihr wieder gesund in der Heimat seid.
    Liebe Grüße,Gaby

    Antworten
    1. W140990_g-w

      Liebe Gaby, wir freuen uns jetzt auch darauf, Familie und Freunde wiederzusehen und eine Weile in Heidelberg zu sein. Heute konnten wir mit unserem Boot leider noch nicht an Land, weil ein starker Westwind einen starken Schwell im Hafen verursacht. Da konnten wir noch nicht in den Travellift fahren. Morgen früh ist es hoffentlich ruhiger, sodass es gelingt. Wir freuen uns auch schon sehr auf das Wierdersehen. Liebe Grüße von Bord.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.